Umgebung / Sehenswürdigkeiten / Gut & Schloß Britz

Zu den größten Sehenswürdigkeiten in unserer Umgebung gehören das Britzer Schloß mit Park und angrenzendem Gutshof, der zusammen mit der Dorfkirche einst zum ehemaligen Rittergut gehörte. An Stelle des Schlosses stand vorher das abgebrannte Gutshaus aus dem 15. Jahrhundert. Bis heute hat das Schloß diverse Umbauten und Umnutzungen erlebt. So diente es über die Jahrhunderte nicht nur als Adelssitz, sondern auch als Flüchtlings- und später auch als Kinderheim. Heute präsentiert sich das Gut im italienisch ländlichen Villenstil der Schinkel-Schule mit typisch unverputzten Ziegelbauten.
Das Gebäudeensemble, welches samt historischem Pferde- und Ochsenstall sowie Verwalterhaus das einzige vollständig erhaltene Gut Berlins darstellt, wurde nach aufwendiger und denkmalgerechter Sanierung durch den Bezirk Neukölln zu einem Kulturzentrum ausgebaut. Heute gilt das Gelände als Perle des Bezirks.

Impressionen von Schloß & Gutshof Britz Impressionen von Schloß & Gutshof Britz Impressionen von Schloß & Gutshof Britz Impressionen von Schloß & Gutshof Britz Impressionen von Schloß & Gutshof Britz

Im Schloß befindet sich heute ein Museum für Wohnkultur der Gründerzeit in originalgetreu rekonstruierten Räumlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Daneben gibt es Platz für wechselnde Sonderausstellungen, auch in Zusammenarbeit mit internationalen Museen, sowie Konzerte und Lesungen mit renommierten Künstlern. Im historischen Ochsenstall finden weitere Veranstaltungen und im Sommer zusätzlich Konzerte und Opernaufführungen auf einer Freilichtbühne statt.

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Im alten Pferdestall befindet sich das Museum Neukölln. Das frühere Verwalterhaus wird heute von einer Musikschule genutzt. Des Weiteren gibt es auf dem Gelände zwei Restaurants, sowie ein kleines Hotel, welches in alleiniger Verantwortung von Auszubildenden des Estrels bewirtschaftet wird.
Um den ländlichen Charakter der Anlage zu bewahren, werden auf dem Gutsgelände seit 2007 historische Nutztierrassen gehalten.

 

Schloßpark

Der Park geht auf den früheren Gutsgarten zurück, der vermutlich erstmals 1690 angelegt wurde. Das damalige Gutshaus war von einem Wassergraben umgeben, der 1705 zugeschüttet wurde, um einen direkten Zugang vom Haus zum Park zu erhalten. Nach und nach entstand ein barocker Nutz- und Lustgarten mit geradlinigen Sichtachsen, Obstbäumen und einem kleinen Wäldchen zum Lustwandeln im hinteren Teil des Gartens, der durch eine wellenförmige Hecke vom übrigen Garten abgeschirmt war.

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Um 1840 wurde die Gartenfläche in Richtung Fulhamer Allee erweitert. Ab 1890 wurde der 1,8 Hektar große Garten durch Wilhelm Nahlop maßgeblich umgestaltet. Fürderhin dominierten kurvig geführte Wege und eine Vielzahl von exotischen Pflanzen das Bild. Die Mittelallee blieb dagegen erhalten – begrenzt von einem Brunnen an der einen Seite und einem Pavillon am Ende auf der anderen Seite.

Impressionen von Schloß & Gutshof BritzZum originalen Baumbestand des seit 8. Mai 1990 denkmalgeschützten Schlossparks gehören heute noch Linden, Rosskastanien, Ahorne, Platanen und Buchen. Aber auch zwei für die damalige Zeit exotische Bäume  fanden hier ihren Platz. So pflanzte im 18. Jahrhundert der einstige Gutsbesitzer und Staatsminister von Illgen im Park eine der ersten Robinien (Robinia pseudoacacia, „Scheinakazie“) Deutschlands. Diese war ein Geschenk König Friedrichs I., die er von einer Amerikareise 1709 mitbrachte. Leider musste der Originalbaum 1952 gefällt werden. Diese Ur-Robinie soll einen Umfang von 5m gehabt haben, und gilt als Mutter aller Robinien in Berlin. In Erinnerung daran wurde 1985 genau am alten Platz der ersten Robinie eine Neue gepflanzt.

Impressionen von Schloß & Gutshof BritzEine weitere Besonderheit des 1997 für seine außergewöhnliche Pflege mit dem Gustav-Meyer-Preis ausgezeichneten Parks stellt der älteste und einer der größten Ginkgobäume (Ginkgo biloba) Berlins dar. Er wurde etwa zwischen 1880 und 1890 gepflanzt, hat einen Stammumfang von mehr als drei Metern und ist etwa 20 Meter hoch. Im Sommer spendet er mit seiner mächtigen Krone weithin Schatten.
Hier wie dort stehende Parkbänke laden zum Verweilen ein. Im Frühsommer eröffnen sich -je nach Standort- interessante Blicke auf ausgedehnte Rhododendrenhaine.

1985 wurde eine Büste des Ministers Rüdiger von Ilgen an der Rückseite des Schlosses aufgestellt. 1998 folgte das Milchmädchen weiter im Parkinneren.

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