Umgebung / Sehenswürdigkeiten / Hufeisensiedlung

Zwischen 1925 und 1931 entstand auf dem Gebiet des ehemaligen Rittergut Britz in mehreren Bauabschnitten u.a. die sogenannte Hufeisensiedlung nach Planungen von Bruno Taut. Ziel war es, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, um der starken Zuwanderung nach dem Ersten Weltkrieg gerecht zu werden. Der zwischen den U-Bahnhöfen Parchimer Allee und Blaschkoallee (U7) gelegene Baukomplex im Stil der “neuen Sachlichkeit” bietet auf 37 Hektar beschauliches Wohnen in Reihenhausidylle mit viel Sonne und Grün – ein Novum im Vergleich zu den seinerzeit vorherrschenden Mietskasernen mit dunklen Hinterhöfen. Das Zentrum stellt ein Wohngebäude in Hufeisenform ohne rechte Winkel dar, um das strahlenförmig Reihenhäuser gruppiert sind.
Noch heute gilt die Siedlung als mustergültiges Beispiel für den sozialen Wohnungsbau und wurde 2008 in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen.

In einer Ladenwohnung direkt im Hufeisen befindet sich seit dem 1.6.2012 eine sogenannte Info Station. Dort kann eine im Farbstil Bruno Tauts denkmalgerecht sanierte Wohnung mit Kücheneinrichtung der 20er Jahre und einem weitgehend originalgetreuen Badezimmer samt Mietergarten besichtigt werden. In jedem Fall lädt die Anlage zum Spazieren ein. Besonders im Frühling ist ein Besuch empfehlenswert.

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Fête de la Musique am 21. Juni

In weltweit 340 Städten wird zu Beginn des Sommers die Musik gefeiert - in Berlin treten auf etwa 90 Bühnen Künstler auf und bieten ihrem Publikum kostenfrei ihre Musik dar. Von Punk über Gospel bis zu Indie-Rock oder Reggae ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und wer noch weiter feiern möchte, wenn die Sonne längst untergegangen ist, der kann auf der Fête de la Nuit in den Häusern und Clubs Berlins weiterfeiern. http://www.fetedelamusique.de/berlin/

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